Matopo Hills Höhlenmalereien
Die Matopo Hills sind eine Gruppe von Granithügeln südöstlich von Bulawayo, Simbabwe. Sie wurden durch Flusserosion geformt und haben fantastische Formen und tiefe Täler geformt. Die Hügel sind mit Folklore und Tradition verbunden; einige werden als Wohnstätten für die Geister verstorbener Ndebele-Häuptlinge verehrt. Die Hügel beherbergen zahlreiche Höhlen (insbesondere Bambata, Nswatugi und Silozwane) mit Khoekhoe-Malereien sowie archäologische Stätten aus der Stein- und Eisenzeit. Der Name könnte von matombe oder madombe stammen, was „die Felsen“ bedeutet, oder von matobo, „kahle Köpfe“.
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Anmerkung des Autors: Die Bezeichnung „Felskunst“ für die Felsmalereien und -ritzungen in den über das weite südliche Afrika verstreuten Höhlen ist aus zwei Gründen ungenau und irreführend. Erstens: Obwohl die Malereien und Radierungen oft mit unterschiedlichem künstlerischen Können angefertigt wurden, dienten sie keinem künstlerischen, sondern schamanischen, zeremoniellen und therapeutischen Zweck. Zweitens: Obwohl die Malereien und Radierungen tatsächlich verschiedene schamanische, zeremonielle und therapeutische Funktionen hatten, versteht man sie besser als Markierungen bestimmter geografischer Orte der Kraft, des Geistes und der Energie. Das ist das Wichtigste: Was auch immer die (vermeintliche) Bedeutung der Malereien und Radierungen sein mag, ihre geografischen Standorte sind vorrangig, während die menschlichen Artefakte zweitrangig sind.

Martin Gray ist ein Kulturanthropologe, Autor und Fotograf, der sich auf die Erforschung von Pilgertraditionen und heiligen Stätten auf der ganzen Welt spezialisiert hat. Im Laufe von 40 Jahren hat er mehr als 2000 Pilgerorte in 160 Ländern besucht. Der Weltpilgerführer Bei saintsites.com handelt es sich um die umfassendste Informationsquelle zu diesem Thema.

